N 1971, R Vibeke Løkkeberg, B Halvor Elvik, Vibeke Løkkeberg, K Jan Knutzen, T Nils BjöIgerun, P Norsk Dokumentarfilm A/S, Kopie Farbe, 16mm, 40 min, norweg. OV mit dt. UT und elektr. engl. UT, Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.

Einführung Sibylla Flügge 

die probleme einer unerwünschten schwangerschaft werden an der geschichte eines 16-jährigen mädchens gezeigt, das nicht nur allein den weg zur gutachterstelle finden muss, sondern an der schwangerschaft auch merkt, dass sie weder mit ihrer mutter noch mit ihrem freund sprechen kann, dass ihre freundin ihr nicht helfen kann und dass sie ärzten und behörden ausgeliefert ist. eine ärztin gibt genaue informationen über die verringerung medizinischer komplikationen bei anwendung der absaugmethode. der film endet mit einer bildmontage zu einem lied bertolt brechts über die abtreibung. dies ist ein klarer und schöner film zu diesem problem, der sich vor allem zur diskussion mit jungen mädchen eignet (Frauen und Film Nr. 2, 1974).


GB 1976, R London Women’s Film Group, P London Women’s Film Group, British Film Institute Production Board, D Anthea Meadows, Peter Powell, Johnnie Clarke, Kopie Farbe, 16mm, 37 min, engl. OV und elektr. dt. UT, BFI National Archive

Whose Choice? wurde von der londoner women’s film group gedreht, diese gruppe hatte sich im januar 1972 im rahmen der frauenbewegung mit dem ziel gegründet, filme zu machen, die frauenthemen aufgreifen und, in jüngster zeit, die ästhetischen und technischen probleme einer feministischen filmpraxis anzugehen. […] Whose Choice? sollte der national abortion campaign zur verfügung gestellt werden […] und außerdem ganz allgemein die diskussion in frauengruppen, im unterricht oder öffentlichen veranstaltungen als gezieltes stück propaganda unterstützen. der film sollte dazu beitragen, das thema abtreibung in die öffentlichkeit zu bringen (Christine Gledhill, Frauen und Film  Nr. 16, 1978).


Pupille – Kino in der Uni