Feminale und femme totale revisited – Die ersten beiden Frauenfilmfestivals in Deutschland

© Feminale e.V.

Gespräch mit den Gründerinnen der Feminale Köln (1984), Regina Eichen und Karin Jurschick, und der femme totale Dortmund (1987), Petra Cornelissen und Silke J. Räbiger

Moderation Borjana Gaković

Die ersten beiden deutschen Frauenfilmfestivals haben gemeinsam, dass sie in NRW entstanden sind – jenseits der damaligen (westdeutschen) Kultur-Zentren. Sie unterschieden sich aber in ihrer Struktur und in ihrer Programmatik: Die femme totale legte von Anfang an den Fokus auf die aktive Hinterfragung historischer feministischer Debatten und brachte verschiedene Generationen von Filmfrauen auf der Leinwand und im Diskussionsraum zusammen. Die Feminale konzentrierte sich hingegen auf die Sichtbarmachung von Neuem – auf aktuelle Filmexperimente. Mit den Gründerinnen der beiden Festivals wollen wir die Entwicklungen und die jeweiligen Ausrichtungen diskutieren: die unterschiedlichen Beweggründe und Situationen, aus welchen die Festivals damals entstanden sind sowie Fragen, die für die Zukunft der Frauen-Film-Arbeit relevant sind: Was verstehen wir unter feministischer Filmarbeit, damals wie heute? Wie lassen sich Institutionalisierung und ehrenamtliche oder aktivistische Arbeit produktiv zusammenbringen? Wie historisiert, archiviert, bewahrt frau ihre eigene Arbeit auf adäquate Weise? Und was können wir heute aus den Erfahrungen der Vergangenheit für die Zukunft lernen?

Eintritt frei


FR, 26.11.21

16.00

Pupille – Kino in der Uni

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