Licht

AT, DE 2015–17, R Barbara Albert, B Kathrin Resetarits nach dem Roman Am Anfang war die Nacht Musik von Alissa Walser, K Christine Anna Maier, S Niki Mossböck, M Lorenz Dangel, T Dietmar Zuson, P Michael Kitzberger, Wolfgang Widerhofer, Nikolaus Geyrhalter, Markus Glaser, Martina Haubrich, Gunnar Dedio, D Maria Dragus, Devid Striesow, Lukas Miko, Katja Kolm, Maresi Riegner, Johanna Orsini-Rosenberg, Steffi Reinsperger, Susanne Wuest, Christoph Luser, Kopie Farbe, DCP, 97 min, dt. OV mit engl. UT, farbfilm verleih

Licht erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte der blinden Pianistin Maria Theresia Paradis, genannt Resi. In der höfischen Welt des Wiener Rokoko gilt sie als Freak und Wunderkind zugleich. Als sie der wegen seiner neuartigen Methoden umstrittene Arzt Franz Mesmer das Sehen lehrt, schwindet Resis musikalische Virtuosität. Ihre Welt gerät ins Wanken.

„Mit einem Schauspiel, das all die Steifheit und die aufgestauten Befindlichkeiten hinter dem Prunk zum Ausdruck bringt, erweckt das gut aufgelegte Ensemble das Drehbuch zum Leben. Allen voran beeindruckt dabei Maria Dragus in der Rolle der Maria Theresia Paradis, die oft wie ein Objekt zur Schau gestellt wird, beurteilt und beobachtet, fremdbestimmt durch Arzt und ihre Eltern. Trotzdem verleiht Dragus ihrer ‚Resi‘ ein eigenes Wesen, das in den stillen Momenten und an den Klaviertasten sichtbar wird. Mal neugierig und amüsiert, mal kritisch, mal trostlos nimmt sie ihre Umgebung wahr – eine männerdominierte Gesellschaft, die in ihrer eitlen Oberflächlichkeit der unseren gar nicht so unähnlich ist.“ (David Lensing, KinoFilmWelt, 2018)


DI 26.11.19

16.00

Pupille – Kino in der Uni