Olivia

© films du jeudi

FR 1950, R Jacqueline Audry, B Colette Audry nach dem Roman Olivia von Dorothy Bussy, K Christian Matras, S Marguerite Beaugé, M Pierre Sancan, T Jo de Bretagne, P Jacqueline Audry, Jean Paris, Memnon Films, D Edwige Feuillère, Simone Simon, Marie-Claire Olivia, Yvonne deBray, Suzanne Dehelly, Kopie s/w, DCP von 35mm, 95 min, franz. OV +engl. UT, Les Films du Jeudi

Ein Mädcheninternat in Frankreich: Die Rektorinnen Julie und Cara, augenscheinlich ein Liebespaar, stehen im freundschaftlichen Wettstreit um die Gunst ihrer Schülerinnen. Als die junge Engländerin Olivia ins Internat geschickt wird und sich in Julie verliebt, spitzt sich das kokette Spiel zu.

„Wenn Lesbierinnen – gezwungenermaßen, aber auch aus freier Wahl – die unabhängigsten Frauen sind, dann ist Olivia der Film, in dem sich Audry am klarsten mit Frauen und ihrer Suche nach Selbstverwirklichung auseinandersetzt. Sie beobachtet lieber, als dass sie verzeiht oder kritisiert – und doch fühlt sie offen mit angesichts der Probleme ihrer Figuren. Die Frauen in diesem Film sind für sie ganz einfach ein Teil der Gesellschaft – wenn auch einer, der gewöhnlich ignoriert wird –, der seine eigenen Probleme und Freuden hat.“ (Elaine Burrows, Festivalpublikation Geschichtsanschauungen. Views of History, 2019)


FR 29.11.19

14.00

Pupille – Kino in der Uni