„Frauen bildet Banden“ – eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

© Umbruch Bildarchiv

DE 2019, R FrauenLesbenFilmCollectif LasOtras, Christine Lamberty, Maria Baumeister, Kopie Farbe, DCP, 77 min, dt. OV mit engl. UT

Die „Rote Zora“ war in den 1970er und 1980er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft. Zentral waren die Selbstermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit. Mit ihren Aktionen prägte und beeinflusste die „Rote Zora“ eine gesamte Generation feministischer und lesbischer Aktivistinnen mit Folgen, die weit über die klandestin arbeitende Gruppe hinausreichten. Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden. Und bieten Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte. 

Im Anschluss Gespräch mit FrauenLesbenGruppe Frankfurt

In Kooperation mit FrauenLesbenGruppe Frankfurt und Pupille e.V.


DO, 7.11.19

20.15

Pupille – Kino in der Uni