Igor Soukmanov

Igor Soukmanov ist Filmexperte, Publizist, Festivalorganisator und Journalist; Mitglied der Europäischen Filmakademie und der FIPRESCI sowie Gründungsmitglied der Belarussischen Unabhängigen Filmakademie. 1993, während seines Studiums an der VGIK, engagierte er sich ehrenamtlich bei der Organisation des 2. Internationalen Frauenfilmfestivals, das vom Studio „Tatiana“ kuratiert wurde. Elf Jahre lang (2010–2020) war er Programmdirektor des Internationalen Filmfestivals Listapad in Minsk. Seit 2022 ist er Mitglied des Programmbeirats des Internationalen Filmfestivals Odessa. Derzeit ist er Mitglied der Auswahlkommission des goEast Film Festivals in Wiesbaden.

Ludmila Pogodina

Ludmila Pogodina ist Schriftstellerin, multidisziplinäre Künstlerin und Kuratorin aus Belarus. Nach einer erfolgreichen Karriere im unabhängigen Journalismus gründete Pogodina in Minsk ein feministisches und queerfreundliches Kunstkollektiv mit, und organisierte zahlreiche Veranstaltungen an der Schnittstelle von Musik, bildender Kunst und Performance.Im Jahr 2022 zog Pogodina nach Berlin, wo sie für das Interfilm-Filmfestival arbeitet und und zudem den Spielfilmwettbewerb des Neiße Filmfestivals kuratiert. Der Fokus von Pogodinas persönlicher künstlerischer Praxis liegt in ihrer Fähigkeit, ihre erzählerischen Fertigkeiten nicht nur in der Literatur, sondern auch in ihrer Arbeit mit Bildern und Ton einzusetzen. Sie erzählt zutiefst persönliche Geschichten mit lebhaften Metaphern und einem Augenmerk für kleine Details und erzeugt so einen Kontrast zwischen Fantasie und dem globalen sozio-politischen Kontext

Claudia von Alemann

Regisseurin von Dokumentar- und Spielfilmen, Autorin und unabhängige Produzentin, ist eine der wichtigsten Protagonistinnen des feministischen Films. 1973 organisierte und kuratierte sie zusammen mit Helke Sander das 1. Internationale Frauenfilmseminar im Kino Arsenal. Das Werk der ehemaligen Professorin an der FH Dortmund umfasst experimentelle und dokumentarische Arbeiten und Spielfilme. In komplexen filmischen Collagen, in denen sie Musik, Ton, bildende Kunst und Fotografien miteinander in Beziehung setzt, beleuchtet sie die blinden Flecken der Geschichtsschreibung.

Veronika Minder

Als junge Frau – in der Berner Subkultur zuhause – organisiert Veronika Minder (*1948), Konzerte, Mode -und Multi-Media-Events. Ab 1988 prägt sie 12 Jahre lang als Leiterin des Kellerkino die lokale Filmszene mit und initiert zahlreiche Filmreihen und Festivals. Von 2001 bis 2004 arbeitet sie als freie Kulturvermittlerin für Museen, Theaterproduktionen und Musikveranstalter und beginnt mit den Recherchen zum Thema Geschichte der Lesben in der Schweiz. Ihr Dokumentarfilm „Katzenball“ wird ab 2005 erfolgreich rund um den Globus gezeigt und erhält zahlreiche Preise (u.a. Gay Teddy der Berliner Filmfestspiele, Zürcher und Berner Filmpreis 2005). Zwischen 2007 und 2020 vermittelt sie weiterhin Kultur von der „anderen“ Seite: Transformer in Biel, Sexarbeit und Bob Le Flaneur im Berner Kornhaus. Als Rentnerin bleibt sie queer engagiert, liest gestört viele Bücher, geht an Ausstellungen, an Konzerte und ins Kino.

Barbara Wurm

Barbara Wurm leitet seit August 2023 die Sektion Forum. Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa“. Sie war Mitglied des Auswahlkomitees der Internationalen Filmfestspiele Berlin (2020–23), des goEast-Festivalgremiums (2012–23) und arbeitete fast 20 Jahre lang bei DOK Leipzig. Außerdem war sie ein Jahr im Auswahlgremium der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen tätig. Wurm hat Programme für Festivals in Städten wie Wien, London, Berlin, Rotterdam und Kyjiw kuratiert und war Jurymitglied bei wichtigen Festivals wie Venedig (2022) und Karlovy Vary (2023). Zu ihrer kuratorischen Arbeit gehören u.a. das Programm "Feministisch wider Willen. Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa" (gem. mit Borjana Gaković und Christine Gölz, goEast 2017) sowie als Co-Kuratorin "Forum & Friends III - Studio Tatyana“ (2024). Ihre Veröffentlichungen umfassen u.a. Kurze Begegnungen. Kira Muratovas Korotkie vstreči, in: Frauen und Film, H. 68, 2016 (Aufbruch. Regisseurinnen der 60er), S. 143–166. Weitere Publikationen finden sich hier.

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